E-Fakten

Meinungen und Quellen zu Kernthemen rund um Elektromobilität werden hier komprimiert zusammengetragen. Der Wahrheitsgehalt der Inhalte kann nicht garantiert werden. Bitte bilden Sie sich selbst Ihr Urteil.
Wie umweltfreundlich sind E-Autos?
Akku / Batterie: Haltbarkeit & Abnutzung
Batterieaustauschkosten
Wertverlust und Gebrauchtwert
Reichweite
Unabhängige Fahrzeugberatung
Ladeinfrastruktur

Wie umweltfreundlich sind E-Autos?

Voraussetzung ist eine möglichst gute „Vollberechnung“, also von den Rohstoffen der Fahrzeugproduktion bis zum Recycling aller Teile nach Ende des Autolebens. Dazwischen natürlich alle Schritte der Produktion von Benzin und Strom. Das haben einige Studien untersucht, der Fachbegriff lautet „Well-to-wheel“-Berechnung:

Stand Feststellung Quelle
11/2015 Über die gesamte Lebensdauer betrachtet produzieren Batterie-Elektrofahrzeuge weit weniger schädliche Emissionen als ihre Benzin-Pendants.“ Die US-Studie hat ausführlich den Lebenszyklus von Verbrennern und Elektroautos verglichen: schon jetzt 51% weniger Schadstoffe in der Mittelklasse. UCS: Cleaner Cars from Cradle to Grave (2015)
11/2015 In Deutschland entsteht derzeit die weltgrößte Batterie-Speicheranlage für erneuerbare Energien. Dazu werden gebrauchte Batterien aus Elektro-Autos gebündelt und wiederverwendet. Somit verlängert sich der Verwertungszyklus der Batterien auf bis zu zwanzig Jahre. Von der Herstellung und Aufbereitung der Batteriesysteme über das Elektro-Fahrzeug-Angebot, die Installation und Vermarktung des stationären Batteriespeichers an den Energiemärkten bis hin zum Recycling der Batteriesysteme am Ende ihres Lebenszyklus und der Rückführung der wertvollen Rohstoffe in den Produktionskreislauf werden alle Schritte des Prozesses abgebildet. Recycling: Batterien von Elektro-Autos werden Speicher für Öko-Strom
8/2015 Wenn Batterien altern, verlieren sie langsam ihre Kapazität. Bei Elektroautos ist das ein Problem, weil damit die Reichweite sinkt. Dann sind sie aber keineswegs technisch defekt. Sie können weiterverwendet werden, etwa als stationärer Zwischenspeicher im Haus, um Strom aus Fotovoltaikanlagen zu puffern, und das bis zu 20 Jahre. Im anschließenden Batterie-Recycling werden 99% der Rohstoffe wiederverwendet, es entsteht nur 1% Abfall. Die Zeit: Die Mär vom Sondermüll auf Rädern
2014 „Reine Elektrofahrzeuge benötigen durchwegs die geringste Energie in der Betrachtung der Gesamtkette.“ […] „In fast allen betrachteten Kategorien schneiden reine Elektrofahrzeuge hinsichtlich der Antriebskonzepte am besten ab. Mit erneuerbarem Strom als Energiequelle lässt sich dieser Effekt bei den Treibhausgas-Emissionen noch bedeutend steigern und die gesamte Ökobilanz verbessern.“ Umweltbundesamt Österreich: Ökobilanz alternativer Antriebe – Elektrofahrzeuge im Vergleich.
07/2014 „Wird tatsächlich ausschließlich erneuerbarer [Fahr-]Strom eingesetzt, lassen sich die Emissionen durch die Strombereitstellung auf wenige Prozent der Gesamtbilanz senken. Trotz höherer Emissionen bei der Fahrzeugherstellung liegen die Emissionen über den gesamten Lebensweg dann um ein Mehrfaches unter denen konventioneller Fahrzeuge. Wirtschaftswoche: So viel Müll machen E-Autos
03/2014 Die auf Öko-Bilanzierungen spezialisierte Beratungsgesellschaft Automotive Science Group (ASG) aus Santa Rosa, Kalifornien bewertet anhand von 45 Kennzahlen wie umweltfreundlich, sozialverträglich und kostengünstig Automodelle sind über Herstellung, Nutzung und Entsorgung. Ergebnis: das Ranking für 2014 ist ein eindrucksvolles Plädoyer für Elektro- und Hybridautos. Wirtschaftswoche: Elektroauto Umweltranking
01/2014 Fazit: Das Auto mit batterieelektrischem Antrieb ist kein Allheilmittel. Technikbasierte Mobilität – ob in Pkw, Bus, Bahn oder Flugzeug – fordert ihren Tribut, der nur durch totalen Verzicht vermieden werden kann. Trotzdem ist das Elektroauto schon heute tendenziell umweltfreundlicher als konventionelle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Zeit Online: Elektroauto Energiebilanz
07/2013 Die neue Bewertung ruht auf drei Säulen. Erstens wird der tatsächliche Verbrauch ermittelt. Bei Elektroautos werden die teilweise erheblichen Ladeverluste mitgezählt. Zweitens werden die absoluten Schadstoffemissionen berücksichtigt. Die dritte Säule sind die CO2-Emissionen. Hier führt der ADAC als erster Verband überhaupt die wissenschaftlich korrekte Well-to-Wheel -Bilanzierung ein. Nur mit dieser Summe aus den Emissionen der Vorkette, die bei der Produktion des Kraftstoffes entstehen, sowie den Emissionen, die beim Fahren frei werden, lassen sich Autos mit Verbrennungs- oder Elektromotor sowie Plug-In-Hybride, die beides benutzen, korrekt vergleichen. Testsieger aus 8 Modellen ist ein Elektroauto, der Renault Fluence Z.E. Zeit Online: Ecotest ADAC
08/2010 Nur maximal 15 Prozent der Gesamtbelastung durch das Elektroauto entfallen auf die Batterie, durch deren Herstellung, Unterhalt und Entsorgung. […] Die Bilanz der Empa-Forschenden: Ein Benzinauto müsste zwischen drei und vier Liter auf 100 Kilometer verbrauchen, um etwa gleich umweltfreundlich zu sein wie das untersuchte, mit europäischem Strommix aufgeladene Li-Ion-Elektroauto. Empa: Ökobilanz von Li-Ion-Akkus

 

Akku / Batterie: Haltbarkeit & Abnutzung

Oft wird die Haltbarkeit von E-Auto-Batterien mit den einfachen Akkus in Notebooks oder Handys verglichen. Die wesentlich höherwertige Ladeelektronik und Zyklenfestigkeit im Elektroauto läßt einen Vergleich allerdings nicht zu.

Stand Feststellung Quelle
06/2015 „Nach 723 Tagen und 42.490 km musste ZOE zu ihrer zweiten Inspektion. […] Der Fahrakku hat noch 95 Prozent seiner Kapazität. Die offensichtlich fehlenden fünf Prozent sind mir im Alltag und auch auf der Langstrecke nicht aufgefallen.“ Bericht der ZoePionierin zur 2. Inspektion
05/2015 Taxi-Elektroauto Nissan Leaf überschreitet 160.000 km Laufleistung nach knapp zwei Jahren. Über 1.700 Schnellladungen und 25.000 Fahrgäste später gibt es so gut wie keine Akku-Einschränkungen. Das Fahrzeug habe sich bereits jetzt amortisiert. Nissan LEAF EV hits 100,000 mile landmark
12/2014 „Nach unseren Erfahrungen mit dem Nissan Leaf hat der Akku nach 100.000 bis 150.000 km Nutzungszeit lediglich einen Kapazitätsverlust von 8%.“
Aussage während eines Vortrages bei der Pressekonferenz Elektromobilität an der Universität Duisburg-Essen
Thomas Hausch,
Managing Director Nissan Center Europe GmbH
07/2014 Bjørn Nyland, Teslafahrer eines Model S in Norwegen, hat nach 47.000 gefahrenen Kilometern innerhalb sieben Monaten festgestellt, dass die Speicherkapazität des Akkus lediglich um 0,55% nachgelassen hat. Würde man dies linear hochrechnen, so hält die Batterie locker das Autoleben lang. Beschrieben hat er dies im verlinkten Video. YouTube-Video vom 07.07.2014 von Bjørn Nyland
05/2014 Bei ausschließlicher Schnellladung von Elektroautos findet kein Spannungsausgleich zwischen den einzelnen Batteriezellen statt (passives Balancing), so ein Forschungsergebnis aus dem Projekt RheinMobil in Baden-Württemberg. Nach vielen Pendelfahrten zeigt sich, dass bei ausschließlicher Schnellladung die Zellen der Batterie unterschiedlich stark ge- und entladen wurden, damit hätte sich die nutzbare Kapazität der Batterie langfristig verringert. Ein Mix mit Normalladungen in der Nacht hingegen wirkt dem erfolgreich entgegen. Pressemitteilung des KIT Karlsruher Institut für Technologie
03/2014 Die im Mitsubishi i-MiEV (Mitsubishi Electric Vehicle) eingebauten Lithium-Ionen-Akkus werden seit 2009 im normalen Betrieb analysiert. Es wurde festgestellt, dass innerhalb der ersten fünf Jahre die Akkukapazität pro Jahr um rund 2% abnimmt. Geht man von einer weiteren Linearität aus, so hat die Batterie nach 10 Jahren immer noch eine Kapazität von 80% des ursprünglichen Wertes. Mitarbeiter von Mitsubishi im persönlichen Gespräch
10/2013 Der BMW i3 nutzt als Batterie Nickel-Kobalt-Mangan-Zellen mit Festkern, aktuell „state of the art“. Diese haben in Schnellalterungstests eine Lebensdauer (Reduktion auf 80% der Ursprungskapazität) von knapp 21 Jahren erzielt. ADAC-Interview mit Batterie-Experten
07/2013 Nach 160.000 km hält der Akkublock des Tesla Roadster immer noch 80-85% seiner ursprünglichen Leistung. Dies wurde in einer Studie unter 5% aller Roadster-Besitzer ermittelt. Dabei wurden von über 100 Tesla Roadster die Monitordaten ausgewertet. Die Alterung der Akkus ist signifikant von den gefahrenen Gesamtkilometern abhängig. Faktoren wie Fahrzeugalter oder Temperaturen spielen eine untergeordnete Rolle. PDF der Studie von Plug In America 
09/2014 Alte E-Auto-Akkus stabilisieren das Stromnetz: Dass alte Akkus aus E-Autos ein zweites Leben verdient haben, wollten Vattenfall und BMW in der Hamburger HafenCity vor einem halben Jahr mit einem Pilotprojekt beweisen. Dafür nahmen sie zwei Anlagen mit ausgemusterten Speichern aus Testflotten in Betrieb. Die taten ihren Dienst so zuverlässig, dass die Batterien nun in den Regelbetrieb gehen. Vorerst ist an eine Einsatzdauer von fünf Jahren gedacht. WiWo: Pilotprojekt – Alte Akkus stabilisieren das Stromnetz 

Gebrauchte Akkus unter 80% der Ursprungskapazität sollen einer Zweitverwertung zugeführt werden, entweder als stationärer Pufferspeicher für regenerative Energien, oder die Batterien werden nahezu komplett recycelt.

Batterieaustauschkosten eines Elektroautos

Die Batteriekosten haben in den vergangenen Jahren deutlich nachgegeben. Eine weitere Senkung ist zu erwarten, so dass ein Austausch von Akkus heutiger Neufahrzeuge in möglicherweise 8-10 Jahren kaum mehr als eine größere Reparatur eines Verbrenners kosten dürfte.

Stand Feststellung Quelle
03/2015 Eine umfangreiche schwedische Studie kommt zum Ergebnis: „the cost of battery packs used by market-leading BEV manufacturers are even lower, at US$300 per kWh, and has declined by 8% annually.“ 6-9% Kostensenkung pro Jahr halten sie weiterhin für realistisch. Rapidly falling costs of battery packs for electric vehicles
07/2014 „Pike rechnete für 2020 mit Akku-Kosten von 330 Euro pro kWh. Mittlerweile ist diese Marke unterschritten und liegt teils schon unter 200 Euro/kWh. […] McKinsey schätzt, dass die Preise in den nächsten sieben Jahren auf unter 160 Euro pro kWh sinken dürften.“ WiWo green: Batteriewelt in 7 Jahren
05/2014 „Lag der Preis pro Kilowattstunde Kapazität vor Jahresfrist noch bei 300 bis 400 Euro, gibt es die gleiche Energie heute schon für 200 Euro. Nur 120 Euro kosten die einfacheren Consumer-Zellen, wie sie etwa in Laptops stecken und wie sie auch der kalifornische Elektroautopionier Tesla nutzt, schätzt Batterieexperte Professor Dirk Uwe Sauer von der RWTH Aachen.“ WiWo-Interview mit RWTH Aachen
12/2013 „Pro Kilowattstunde Speichervermögen müsse die Industrie nicht mehr als 200 Euro bezahlen – dieser Wert lag vor wenigen Jahren noch bei 800 Euro.“ Interview mit Professor der RWTH Aachen
10/2013 Die Akkupreise liegen bei 250 – 300 EUR / kWh, genau so wir vor zwei Jahren, allerdings heute mit wesentlich höherer Performance und längerer Lebenszeit. ADAC-Interview mit Batterie-Experten
08/2013 JB Straubel, Technischer Leiter und Geschäftsführer von Tesla: The standard 85 kW version Model S […] have battery costs at ”less than a quarter” – übersetzt und umgerechnet vom Kaufpreis: 20.250 USD maximal / 85 kWh = 238 USD/kWh oder 180 EUR/kWh. Zusammenfassung des Quartalsberichtes von Tesla
 06/2013 Vor drei Jahren lagen die Preise pro Kilowattstunde noch bei 500 Euro“, so Stadler, „jetzt sind es rund 200 Euro. Und ich gehe davon aus, dass das nicht das Ende ist.“ Die jetzt erreichten Batteriepreise haben Experten bislang für den Zeitraum nach 2020 vorausgesagt. Audi-Chef Rupert Stadler im Wirtschafswoche-Interview
2011 Die Nationale Plattform Elektromobilität ist 2011 noch von folgenden Zahlen für die Akkupreise in EUR pro kWh ausgegangen: 2010: 850 – 2011: 800 – 2012: 500 – 2013: 450 – 2014: 400 – 2015: 380 – 2016: 350 – 2017: 300 – 2018: 290 – 2019: 285 – 2020: 280. PDF – Fraunhofer Untersuchung S. 54 (sonst inhaltlich teilweise sehr zweifelhaft)

 

Wertverlust und Gebrauchtwert eines Elektroautos

Grundsätzlich ist der Wertverlust dreigeteilt zu betrachten:

  • Das „normale“ Auto mit Karosserie, Motor, Fahrwerk hat eher einen geringeren Verschleiß durch weniger Vibration, fehlende Wartungsteile (Öl, Kerzen, Auspuff, Zahnriemen…), passiver veränderter Fahrweise mit Rekuperationsmechanismen. Das „ifa institut für automobilwirtschaft“ hat Ersparnisse von rund 35% für Wartung bei einem Kleinwagen ermittelt (Pressemitteilung).
  • Die Akku-Haltbarkeit ist bisher überwiegend über Alterungstests simuliert. Eine Prognose der Austauschkosten zum Zeitpunkt des End-of-live eines Akkus (< 80% der Anfangskapazität) ist schwer möglich, aber vermutlich deutlich geringer als aktuell oft befürchtet wird.
  • Durch die noch sehr kurzen Entwicklungszyklen, durch geringere Akkupreise und optimierte Prozesse sowie durch die Vorstellung neuer E-Autos von weiteren Marktteilnehmern kommt es öfter zu Preissenkungen der bereits im Markt befindlichen Fahrzeuge. Der Mitsubishi i-MiEV ist 2009 mit über 35.000 EUR Verkaufspreis gestartet, wurde 2012/13 auf 29.300 EUR reduziert und in 3/2014 nun auf 23.680 EUR erneut gesenkt. Dies hat natürlich erhebliche Auswirkungen auf Gebrauchtwagen-Preise.
  • Andererseits ist von einer wachsenden Nachfrage auch nach gebrauchten (bezahlbaren) Elektroautos auszugehen. Durch bisher sehr niedrige Verkaufszahlen und tendenziell höherer Nachfrage könnte es zu stabilen oder sogar steigenden Gebrauchtpreisen kommen. Die DAT geht aktuell von Fahrzeugrestwerten nach drei Jahren in Höhe von 43% bis 47% vom ursprünglichen Kaufpreis aus (Zitat in der Zeit).

 Reichweitenveränderung Sommer vs. Winter

Stand Feststellung Quelle
laufend Hier im Blog wird von einigen getesteten Fahrzeuge der Verbrauch in Stichproben über alle Jahreszeiten festgehalten. Damit ist eine eigene Einschätzung möglich unter Berücksichtigung von Temperatur und Geschwindigkeit. Die Reichweitenfaktoren eines Elektroautos sind in einem eigenen Blogbeitrag zusammengestellt. Auch hier Leseempfehlung. :-) E-Auto.TV: Verbrauchsdaten und Reichweite-Variable
01/2015 Deutsche Fahrer des zu 100 Prozent elektrisch angetriebenen Nissan Leaf legen pro Jahr und Fahrzeug durchschnittlich 14.508 Kilometer zurück. […] Dass das tägliche Leben mit einem modernen Elektroauto keinerlei Mobilitätseinbußen mit sich bringt, wird mit Blick auf die in sechs anderen europäischen Ländern erzielten Fahrtstrecken noch deutlicher. Spanische Leaf Besitzer spulen zum Beispiel wöchentlich 367 Kilometer [> 19.000 km/Jahr] vollkommen abgasfrei ab. Pressemitteilung Nissan Europe
02/2014 In unseren Testbedingungen verringerte sich dabei die Reichweite der Elektroauto um 12 bis 16 Prozent. In dem Test haben wir mit zwei Elektroautos, mit dem Renault Zoe und dem Nissan Leaf, jeweils drei Testfahrten gemacht: eine bei milden Temperaturen, und zwei Fahrten bei minus 2 Grad Celsius, je einmal mit eingeschalteter und mit ausgeschalteter Heizung. Beide Fahrzeuge wurden vor dem Start vorgeheizt. Anschließend sind wir die Autos so lange gefahren, bis die Batterien sich vollständig entladen hatten.“ VOX: Elektroautos im Winter
09/2013 Gemäß Grafik im Langzeittest des Nissan Leaf beim ADAC geht der Verbrauch im Winter um rund 30% nach oben, entsprechend sinkt die mögliche Reichweite. ADAC: Nissan Leaf im Praxistest
2012 Die 30,5 Mio. PKW mit Benzinmotor (71% des Bestandes) fuhren mit einer durchschnittlichen Nutzung von 11.500 km im Jahr 350 Mill. km.“ Daraus berechnet sich eine durchschnittliche Fahrstrecke je PKW von lediglich 32 km/Tag. In sehr vielen Fällen ist ein E-Auto also heute schon mehr als ausreichend für die eigene Mobilität. DIW: Kraftfahrzeug-Verkehr 2011 (PDF)
11/2011 Energiebilanz des Citroen C-Zero (i-MiEV, iOn): Während im Sommer 138 km Reichweite möglich waren, sinken diese auf 65 km im Winter. Allerdings haben die Tester die Heizung bei -5°C über den gesamten Zeitraum auf Volllast laufen lassen – nicht unbedingt praxisnah. Dieses Modell ist das erste „Großserien“-Fahrzeug und hat eine sehr schlechte Wärmedämmung. Dekra: Mit der Temperatur sinkt die Reichweite

 

Unabhängige Fahrzeugberatung

Stand Feststellung Quelle
laufend Hier im Blog gibt es den „E-Auto-Vergleich“, eine Tabelle mit den wesentlichen rein batterieelektrisch betriebenen Elektroautos. Über die Angaben der Norm-Reichweiten NEFZ lässt sich ein grober Überblick gewinnen. Davon die Hälfte der Reichweite ist auch für den Winter immer garantiert. E-Auto.TV: E-Auto-Vergleich 
04/2014 „Mit dem E-AUTO.check der EnergieAgentur.NRW können Sie schnell und einfach herausfinden, welche Elektrofahrzeuge verfügbar sind und zu Ihren Fahrgewohnheiten passen.“, so die Selbsteinschätzung dieses Webportals. Sie geben dort Ihre tägliche Fahrstrecke an und bekommen angezeigt, welche Elektroautos dafür einsetzbar wären. E-Auto.check

 

Ladeinfrastruktur

Öffentliche Ladesäulen, halb-öffentliche Ladepunkte wie in Parkhäusern oder auf Kundenparkplätzen, private Installationen. Die Themen sind vielfältig.

Stand Feststellung Quelle
10/2014 Wie sieht es eigentlich mit Datenschutz und persönlichen Profilen durch das Laden an öffentlichen Ladesäulen aus? Dies hat Marc Mültin technisch über das genutzte ISO/IEC 15118 analysiert. Zusammengefasst: Der E-Auto-Nutzer wird damit nicht zum gläsernen Kunden. Datensicherheit beim vertragsbasierten Laden 
06/2014 Direkt hier im Blog findet sich eine Übersicht von deutschsprachigen Ladestation-Suchmaschinen mit einem Kurztest. Dies ist ein guter Einstieg, um regionale Anbieter zu identifizieren sowie den geeigneten Ladesäulen-Finder zu entdecken. Kurztest Ladesäulen-Finder 
04/2014 Wer sich mit der Installation von Ladepunkten beschäftigt, sei es als Architekt, Bauherr, Unternehmer oder als Privatperson, benötigt einiges an Grundwissen. Ein guter Einstieg bildet die PDF-Broschüre „Technischer Leitfaden Ladeinfrastruktur“ von der „Nationalen Plattform Elektromobilität. Leitfaden Ladeinfrastruktur
 2014 Wie berechnet man aus Stromstärke und Spannung eigentlich die mögliche Leistung? Bei ESaver.ch sind die Berechnungsgrundlagen ganz gut beschrieben. Umrechung Leistung – Strom
 05/2014 OLG Hamm: „Der Beschilderung in Gestalt einer blauen Tafel mit weißem ‚P‘ sowie weißer Zusatztafel mit schwarzer Aufschrift ‚Elektrofahrzeuge während des Ladevorgangs‘ ist die Bedeutung eines Parkverbotes für andere Fahrzeuge beizumessen.“ OLG Hamm 5 RBs 13/14

 

Über weitere Linkhinweise und Quellenangaben freue ich mich sehr. Einfach im Kommentarfeld eintragen – dann können die Tabellen entsprechend ergänzt werden.

Kommentare (plattformübergreifend)

Das Brot des Künstlers ist der Applaus, das Brot des Bloggers ist (D)ein Kommentar. Und...? Wie war dieser Artikel?

 

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